Ariditätskarten (Regendefizit) in Abhängigkeit von Temperatur und Niederschlag


Monat, Temperaturabweichung und Niederschlagsabweichung auswählen:
Info:
Die hier berechneten Karten beruhen auf den von Köppen festgelegten Trockengrenzen. Ein Sommermonat wird dann als trocken (arid) bezeichnet, wenn seine Regenmenge in cm kleiner ist als die doppelte Monatstemperatur plus 14 (Wintermonate plus 0, Übergangsmonate plus 7).

Beispiel:
Die gemessene Regenmenge habe im Juli an einer beliebigen Station 40 mm, ihre Monatsmitteltemperatur 20°C betragen. Der Monat Juli ist an dieser Station zu trocken (arid) ausgefallen: 40 < (2*20)+14

Auf Grundlage der Mittelwerte von mehreren Hundert Stationen in ganz Deutschland enstanden die Karten mit flächenhafter Darstellung der Trockenheitsverhältnisse. Je nachdem, ob ein Monat zu kalt oder zu warm, zu feucht oder zu trocken ausfällt, lässt sich aus den Karten ablesen, wann für welche Gebiete daraus ein Regendefizit entsteht.

Beispiel:
Fällt ein Juli 2 Grad wärmer als üblich aus (+2K), und beträgt die Regenmenge nur 75% der Norm, herrschen bereits in weiten Teilen Deutschland aride Verhältnisse; Das Regendefizit beträgt bis zu 20 mm (hellorange), von Sachsen-Anhalt bis Berlin örtlich auch mehr als 20 mm (orange).

Datengrundlage:
Monatsmittelwerte der Temperatur und des Niederschlags (1961-1990) von mehreren hundert Stationen des DWD.


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